Freileitungsmontage      Übersetzung

 

Damit jeder Schuss gut sitzt, damit jeder Werker sicher steht

Optimale Ware, optimal verpackt, optimal kommissioniert: Wir sortieren, Sie können leichter arbeiten.

Im Freileitungsbau kennen wir uns aus, immerhin sind wir einer der führenden Lieferanten für Verbindungselemente im deutschsprachigen Teil Europas. Das liegt nicht nur daran, dass die Festigkeit unserer Verbindungselemente optimal auf die Erfordernisse im Freileitungsbau mit seinen stark schwankenden Belastungen ausgelegt ist. Die gute Marktposition kommt  auch nicht nur daher, dass unsere Lager gut gerüstet sind – selbst für größere Projekte. Die führende Position hat auch nicht nur damit zu tun, dass wir Mastbaustellen mit Hilfe  ausgewählter Logistikpartner stundengenau beliefern können. Sondern sie liegt auch daran, dass wir schussweise kommissionieren können: Für jeden Mastbauabschnitt halten wir die  passende Anzahl Verbindungselemente parat. In der Verpackung Ihrer Wahl. Und selbstverständlich immer als Verbindungsgruppe mit Mutter, Scheibe und Federring. Wir wollen ja, dass Ihr Monteur rationell arbeiten kann.

Und wenn es vor Ort dann doch mal klemmt, gibt es unseren technischen Support – unsere langjährige Erfahrung im Freileitungsbau hat schon auf  vielen Mastbaustellen weitergeholfen.

 

Alles Zubehör aus einer Hand: Kletterbolzen mit und ohne Sicherungsöse, Sondergrößen und Fundamentkörbe.

Bei einem 4000-Tonnen-Mastbau-Projekt hat man es mit immerhin rund 120 Tonnen Schrauben und Muttern zu tun – die vergleichsweise kleinen Verbindungselemente machen eben  rund zwei bis drei Massenprozent aus. Darunter sind Kletterbolzen für das Wartungspersonal, die natürlich mehr als ein Menschengewicht aushalten müssen. Einige Kunden setzen  zudem Sicherungs-Steigbolzen ein, in deren Ösen im Wartungsfall auch die Sicherungsleinen geführt werden können. Beides gehört selbstverständlich zum SDU-Lieferprogramm. Wer Sondergrößen braucht – wenn es um spezielle Mastlösungen etwa im Hochgebirge geht – , ist bei uns ebenfalls an der richtigen Stelle.

Wir bieten Normverbindungen, kümmern uns  aber auch um Zeichnungsteile – von der Auswahl des Produzenten bis zur Prüfung der Ware im eigenen Labor. Schließlich sorgen wir außerdem für eine solide Basis Ihres Mastprojekts, denn auch die Stahlkörbe für den Betonguss des Fundaments können wir liefern.

 

 
Optimaler Oberflächenschutz

Aufs Detail kommt es an

Was sicher stehen soll, braucht optimalen Schutz: Phosphatierte und entfettete Verbindungen halten länger stand.

Ausreichend feuerverzinkte Verbindungselemente sind Standard beim Freileitungsbau, schließlich müssen die Konstruktionen Jahrzehnte Wind und Wetter trotzen – und das angesichts hoher und stets wechselnder Windbelastungen. Bei der SDU beschränken wir uns aber nicht auf diesen Schutz. Wir bauen auf entfettete und phosphatierte Verbindungen.

Phosphatierte Muttern setzen wir ein, weil das Gewinde der Mutter nach dem Verzinken nachgeschnitten werden muss, sonst passt es nicht mehr genau genug. Damit die dann blanken Teile bis zum  Einsatz auf den Baustellen nicht korrodieren, sorgt die Phosphatierung für den zwischenzeitlichen Schutz. Unsere Verbindungen entfetten wir, damit der für Freileitungsmasten  vorgeschriebene wasserlösliche Lack wirklich sicher hält. Denn wo der nicht richtig haftet, kann sich Korrosion einnisten.

Flexibel Kundenwünsche erfüllen

3 mm über der Norm

Weil ISO-Muttern höher sind, haben wir die Schrauben länger gemacht – und haben damit Kundenwünsche umgesetzt.

Im Vergleich zu früher üblichen Mutternabmessungen sind die seit einiger Zeit vorgeschriebenen Muttern nach ISO-Norm deutlich höher. Aus gutem Grund, sollen sie doch so ausgelegt sein, dass sie bei den großen Zugkräften, die an schwankenden Freileitungsmasten entstehen, nicht von der Schraube rutschen. Im Freileitungsbau führt das allerdings oft dazu, dass die Schraubenenden mit der Mutter abschließen – viele unserer Kunden waren damit aber nicht ein verstanden. Denn einfach eine längere Schraube zu nutzen, hilft nicht immer weiter, verlängert sich doch damit auch der  gewindelose Schaftteil. Deshalb hat die SDU zusammen mit einem Fertigungspartner die Schraube um 3 Millimeter verlängert, ohne die gewindelose  Schaftlänge auszudehnen. Auch das ist aber noch normgerecht, denn wir konnten einen Anhang an die DIN 7990 erwirken.